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Sonnenschirme XXL: So unterstützt der Rotary-Club das Abenteuerdorf Wittgenstein
2.6.2026

Das Abenteuerdorf Wemlighausen kann sich über neue Investitionen freuen. Der Förderverein des Abenteuerdorfes stellte jetzt neue Infrastruktur für den Außenbereich vor.
Diese Schirme sind wirklich nicht zu übersehen. 24 Quadratmeter rotes Tuch, solide Streben und ein Edelstahlsockel, der mit einem Betonfundament verankert ist. Zwei solcher XXL-Sonnenschirme stehen nun in Wemlighausen.

Möglich ist dies nur dank der Unterstützung des Rotary-Club Berleburg-Laasphe, der mit einer fünfstelligen Spende an den Förderverein das Vorhaben ermöglichte. Grund genug also für eine kleine Feierstunde, an der viele Rotarier und Menschen mit Herz für das Abenteuerdorf teilnahmen.
Der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Frank Dratschmidt, äußerte sich dankbar über das Engagement des Clubs, der bereits 2020 den Glockenturm im Abenteuerdorf mit ermöglicht hatte.
„Der Rotary-Club hat das Abenteuerdorf erneut maßgeblich unterstützt“, so Dratschmidt. Möglich wurde die außergewöhnliche Unterstützung durch ein Jubiläumsprojekt der Jahre 2023/2024. Auch ein Freundesclub aus Holland unterstützte das Jubiläumsprojekt.

Mit den Sonnenschirmen will der Förderverein und damit auch das Team des Abenteuerdorfes um Geschäftsführerin Silke Grübener den Aufenthalt im Freien weiter sicherer machen. Die Intensität der Sonnenstrahlung kann durch die Schirme erheblich abgemildert werden, sodass auf dem „Dorfplatz“ der Anlage auch im Hochsommer Aktivitäten besser und sicherer stattfinden können.
„Es sind auch keine Schirme von der Stange“, betonte Dr. Frank Dratschmidt, der ausführte: „Uns wurde versichert, dass die Schirme eine Windlast von bis zu Windstärke 8 aushalten können.“ Für Stabilität im Wittgensteiner Grund sorgen Fundamente mit einem Sockel aus einem Kubikmeter Beton. Bemerkenswert: Ein weiterer Sockel ist installiert worden, sodass die Schirme bei Bedarf auch umgestellt werden können.
Vor Ort war auch Superintendentin Kerstin Grünert. Sie dankte für das Engagement der Rotarier und des Fördervereins. „Dass Unternehmen, Privatmenschen, ein Club und Kirche im guten Sinne zusammenarbeiten, finde ich fulminant. Das kommt nicht immer vor. Doch wenn es um ein Projekt wie das Abenteuerdorf geht, ziehen wir alle am gleichen Strang.“
Sie vergleicht das Abenteuerdorf mit der Infrastruktur ihrer Konfirmandenzeit, als „die Hilchenbacher auch nach Wemlighausen gefahren sind.“ Jetzt schaue sie sich auf dem „Dorfplatz“ des Abenteuerdorfes um und bekäme das Gefühl, dass die Anlage nun fertig sei.

Die leitende Theologin des Kirchenkreises betonte: „Ich weiß auch, was das für eine Bedeutung hat, dass viele Wittgensteiner Persönlichkeiten und Unternehmen eng mit dem Abenteuerdorf verbunden sind.“
Natürlich sehe es bei der Kirche aktuell nicht rosig aus. „Da sind wir alle in schwierigen Fahrwassern. Wir müssen alles mit dem gleichen Geld bezahlen.“ Es erfülle sie aber mit Dankbarkeit, wenn sie sehe, dass „durch so ein Engagement durch die Menschen im Abenteuerdorf so ein wichtiges Zentrum für alle Menschen von 0 bis 99 geschaffen worden ist.“
Die neuen Sonnenschirme sind übrigens nicht die einzige Investition, die im Abenteuerdorf in die Außenanlagen getätigt wurde. Eine viereinhalb Meter lange Wellenrutsche konnte mit Mitteln des Fördervereins jüngst von der Firma Berge-Bau in der Nähe der Teichanlage installiert werden.
Der 57 Mitglieder starke Verein ist über weitere Unterstützer froh. Laut Dr. Frank Dratschmidt konnte der Verein – auch dank Unterstützern wie dem Rotary-Club – in den vergangenen sechs Jahren rund 70.000 Euro in das Abenteuerdorf investieren. /cv

