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Kitas im Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein begleiten hunderte Kinder auf ihrem Weg zur Schule
28.7.2026

Ein neuer Lebensabschnitt wartet: Mit dem Beginn der Sommerferien sind zahlreiche Kinder das letzte Mal in ihre Kindertagesstätte (Kita) gegangen. Auch rund 750 Kinder in den Ev. Kitas im Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein drücken nach den Sommerferien erstmals die Schulbank.
Die Kinder waren in ihren letzten Wochen oftmals aufgeregt, berichten Verantwortliche aus verschiedenen Kindertagesstätten des Kirchenkreises. Aber zahlreiche Unternehmungen für die Vorschulkinder der Ev. Kitas lenken ganz gut ab. So wie in der Kita Herrenfeld, als die Kinder mit dem Hübbelbummler in das Siegerland-Museum gefahren sind. Wenige Tage zuvor besuchten die Kinder auch die Verwaltung der Evangelischen Kindertagesstätten im Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein (EKiKS). Hier schauten sie auch in den Büros des Trägers im Haus der Kirche in Weidenau vorbei.

„Es war uns eine Freude, die Kinder ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Für den Start in der Schule wünschen wir Neugier, Freude am Lernen und gute Freundschaften und dass sich die Kinder ihre Fantasie und ihr Lachen bewahren und das Vertrauen, dass sie wertvoll und einzigartig sind“, betont EKiKS-Geschäftsführerin Alexandra Thienel stellvertretend für ihr Team.
„Die Vorschulgruppen machen verschiedene Projekte. Es gibt aber eine Arbeitshilfe, dank derer sich Kinder informieren können“, berichtet Christine Schneider (EKiKS). Im Buch „Gott gab uns Atem“ wird die Schule auch thematisiert.
Dass das letzte Jahr für die Vorschulkinder ein Besonderes ist, kann auch Einrichtungsleiterin Claudia Schumacher-Markowski von der Kita Abenteuerland in Siegen bestätigen.
„Bei uns gibt es einen nach jeweiligem Entwicklungsstand gestaffelten Vorschulkindertreff. Der findet jede Woche statt“, berichtet die Pädagogin. Man greife mit den Vorschulkindern verschiedene Themen auf. Es gibt Ausflüge wie etwa den Besuch der Feuerwehr oder einer Bücherei. „Ein Highlight war auch der Besuch einer Polizistin, die ihre Arbeit erklärte. Das war spannend“, sagt Claudia Schumacher-Markowski, die betont: „Wir wollen als Kita des Kirchenkreises den Kindern ja etwas mit auf den Weg geben.“

Apropos Weg: Der ist für viele Kinder im Abenteuerland nicht allzu weit zur nächsten Schule. Die steht in der Nachbarschaft. Und so bot es sich an, vom Kita-Gelände auf das Schulgelände kurzzeitig eine Rollenrutsche zu installieren. So gelang der symbolische Rutsch in die Schule besonders gut.
Dass ihre Zeit in der Kita eine besonders schön war, wissen die Kinder spätestens nach dem großen Finale: die Übernachtung in der Kita und den festlichen Abschlussgottesdienst mit Pfarrer Michael Goldau in der Ev. Kirche in Eisern werden die Kinder sicherlich nicht vergessen. „Es war bewegend. Jedes Kind konnte einen Luftballon mit Wünschen für die Schulzeit aufsteigen lassen“, verrät Claudia Schumacher-Markowski. Am Ende des Gottesdienstes erhielten die Kinder einen Segen für ihre künftige Schulzeit. Mit einer „Mutmurmel“ ihrer alten Kita in der Tasche steuern die Jungen und Mädchen nun ihre Schulzeit an. Die werden sie mit Bravour meistern – so wie ihre Jahre in der Kita. /cv

