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Abenteuerdorf Wittgenstein: Warum Fairer Handel in Wemlighausen groß geschrieben wird
25.2.2026

Wemlighausen/ Bielefeld. Gute Nachrichten aus Wemlighausen bei Bad Berleburg: Ab sofort steht das Abenteuerdorf Wittgenstein auf der Liste der fairen Jugendhäuser. Jetzt konnte das Team um Abenteuerdorf-Geschäftsführerin Silke Grübener die Zertifizierung als „Faires Jugendhaus“ entgegennehmen.
„Das freut uns am Ende eines wunderbaren Jubiläumsjahres besonders“, sagt Silke Grübener. Die Zertifizierung überreichte Ulrike Hermes, Vertreterin des Amtes für Jugendarbeit in Bielefeld, für die Aktion „Faires Jugendhaus“.
„Wir haben auf dem Weg zum Fairen Jugendhaus schon verschiedene Dinge an den Start gebracht“, betont Silke Grübener mit Blick auf die Voraussetzungen zur Zertifizierung. Am Kiosk erwartet die Kinder und jugendlichen Gäste des Abenteuerdorfes nun auch ein nachhaltiger Gepa-Riegel als Snack. Davon, dass der Riegel nicht nur fair gehandelt ist, sondern auch schmeckt, ist man im Abenteuerdorf überzeugt.
Konfirmanden testen den richtigen Snack
Schließlich gab es mit einigen Konfirmanden aus dem Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein ein extra Testessen. So gibt es nun die Konfi-Favoriten als Snack im kleinen Kiosk zu kaufen. Silke Grübener betont, dass sie und ihr Team die Kioskkunden auch über das Thema Fairness bei Snacks aufklären möchte.
Ein echter Schlager im Angebot ist auch der heimische Honig. Imkerin Juliane Berger unterhält auf dem Gelände des Abenteuerdorfes mehrere Bienenvölker. Deren Honig steht ebenfalls im Abenteuerdorf zur Verfügung.
Das in Wemlighausen beheimatete Abenteuerdorf ist in Sachen Nachhaltigkeit und fairem Handel auch sonst gut aufgestellt. „Wir bieten hier seit jeher Naturpädagogik an. Auch bei aktuellen Angeboten spielt Nachhaltigkeit eine Rolle. Zum letzten Frauentag haben wir beispielsweise mehrere Upcycling-Workshops angeboten“, so Silke Grübener.
Sie ist ihrem Team dankbar, darunter auch Valerie Frettlöh, die das Projekt zum wichtigen Thema Nachhaltigkeit und fairen Handel mit ermöglicht hat. Mit der Auszeichnung „Faires Jugendhaus“ wird dieses Engagement sichtbar gemacht. Sie zeigt nach außen, wie sich Jugendliche und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit überall für fairen Handel und gerechte Strukturen weltweit starkmachen.
Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Berleburg
Das hört man in Bad Berleburg sicherlich gerne. Schließlich wirbt die Stadtverwaltung dort mit dem Titel der nachhaltigen Kleinstadt und hat sich auch zum fairen Handel positiv positioniert. „Da hat es uns natürlich gefreut, dass der stellvertretende Bürgermeister Kai-Uwe Jochims die Zertifizierung begleitet hat“, untermauert die Geschäftsführerin Grübener. Man werde zukünftig enger mit der Stadt bei dieser Thematik zusammenarbeiten.
Kai-Uwe Jochims: „Herzlichen Glückwunsch zur Zertifizierung zum „Fairen Jugendhaus“ – absolut verdient, wie ich finde. Das Abenteuerdorf Wittgenstein ist mit allem was dazugehört eine Institution – und die Zertifizierung ein toller Schritt zur Weiterentwicklung. Damit seid ihr auch ganz offiziell unser neuer Fairtrade-Partner – denn wir als Stadt Bad Berleburg sind ja Fairtrade-Town. Einfach klasse, dass ihr diese Idee jetzt auch ganz offiziell selbst lebt.“

Die Zertifizierung wurde im Rahmen eines nachhaltigen Brunches gefeiert. 50 Menschen ließen es sich dank des erfahrenen Küchenteams in Wemlighausen mal richtig gut gehen – auch mit fair gehandelten und regionalen Produkten.
Im Bereich des nachhaltigen und bewussten Konsums spielt der Faire Handel schon lange eine wichtige Rolle in der Kinder- und Jugendarbeit. Das betonen die Rheinische Kirche und auch die Kirche von Westfalen, die beide die Kampagne „Faires Jugendhaus“ unterstützen. Mit der Kampagne „Faires Jugendhaus“ möchte man Einrichtungen dazu motivieren, sich intensiver mit Fairem Handel und globaler Gerechtigkeit auseinanderzusetzen – und selbst aktiv zu werden. /cv

