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Echos der Hoffnung: Gelungene Konzertpremiere in der Nikolaikirche
27.1.2026

Siegen. Ein besonderes Konzert ließ jetzt in der Siegener Nikolaikirche begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer zurück. Unter dem Titel „Echos der Hoffnung“ widmeten sich Sophia Körber (Sopran), Julia Brodbeck (Klarinette) und Franziska Staubach am Klavier herausragenden Werken der Romantik. Zum Thema Hoffnung gestalteten auch Kinder aus Siegen und Umgebung das Konzert mit.
Im musikalischen Teil setzten die Akteurinnen mit dem Konzert in der Nikolaikirche in Siegen einen bewusst positiven musikalischen Akzent als Gegenpart zur dunklen Jahreszeit und der bisweilen finsteren Lage in der Welt.
Mit romantischen Liedern und kammermusikalischen Werken von Franz Schubert, Richard Strauss, Robert Schumann, Camille Saint-Saëns, Clara Schumann, Giacomo Meyerbeer und Emilie Zumsteeg begeisterten die Musikerinnen und es gelang, trotz frischer Temperaturen eine warme und heitere Atmosphäre zu schaffen.
Zum Finale eines von Ausdrucksstärke, Leichtigkeit und musikalischer Feinheit geprägten Konzertes erklang Franz Schuberts „Der Hirt auf dem Felsen“.
Sophia Körber ist im Rückblick einfach nur glücklich: „Es war eine echte Premiere und ein super schönes Konzert.“ Ein Jahr habe man an der Konzeptionierung und Ausführung gesessen.
Dazu gehört dann auch ein wichtiger Teil, der das Konzert von anderen musikalischen Anlässen unterscheidet. Dieser besondere inhaltliche Akzent des Abends lag auf dem Thema „Hoffnung“.
Im Vorfeld erkundigten sich die drei Musikerinnen bei Kindern unter anderem aus dem Siegerland danach, was Hoffnung für sie bedeutet, was sie sich für die Zukunft wünschen, wovon sie träumen und was ihr Lieblingslied ist.
Die visionären individuellen Ergebnisse der Kinder wurden vorher aufgezeichnet und per Audiozuspielung zwischen den musikalischen Sätzen präsentiert. So waren ganz unterschiedliche Kinderstimmen in der guten Akustik der Nikolaikirche zu hören.
So träumen sie davon, Fußballer zu sein und bejubelt zu werden. Sie hoffen darauf, mit 20 Jahren Bundeskanzler zu sein und „Deutschland ganz grün zu machen“. Ein Mädchen macht sich Gedanken über seine berufliche Zukunft. Mit 22 Jahren könne sie Archäologin werden oder sich für Tiere einsetzen. „Oder ich werde etwas ganz anderes.“ Ein anderes Mädchen bringt es für sich kurz und knackig auf den Punkt: „Hoffnung ist für mich Mama.“ Die Kinder hoffen auf eine Welt ohne Krieg und mit fliegendem Spielzeug.
„Es war rührend, was sich die Kinder gewünscht haben. Das erreichte auch das Publikum“, betont Sophia Körber, die zusammen mit Julia Brodbeck und Franziska Staubach nach der gelungenen Premiere auf eine Weiterführung des Formats setzt. /cv

