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Segen auf Lebenszeit: Der ökumenische Stand auf der Hochzeitsmesse
21.1.2026

Raschelnde Kleider, duftende Blumen und Live-Gesang bestimmten am Wochenende die Atmosphäre in der Siegerlandhalle. Die Hochzeits- und Eventsmesse lud Besucherinnen und Besucher dazu ein, in die Welt der Feiern einzutauchen und sich inspirieren zu lassen. Auf mehreren Ebenen präsentierten sich über 70 Ausstellerinnen und Aussteller und zeigten aktuelle Trends rund um Hochzeiten und Feierlichkeiten jeder Art.
Auch in diesem Jahr war der ökumenische Stand der Kirchen vertreten. Der Evangelische Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein, das Dekanat Siegen sowie die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Südwestfalen nutzten die Gelegenheit, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, zu informieren und Fragen rund um kirchliche Trauungen zu beantworten.
Eine Besonderheit in diesem Jahr war, dass das ökumenische Team erstmals Teil des offiziellen Bühnenprogramms war. Pfarrerin Carmen Jäger von der evangelischen Kirchengemeinde Banfetal und Alexandra Podstawa, Gemeindereferentin des Dekanats Siegen, luden das Publikum am Sonntag herzlich an ihren Stand ein und sorgten mit ihrem Konfetti-Segen für Aufmerksamkeit und eine aufgelockerte Atmosphäre. „Jeder kann einen Segen vertragen“, lautete die zentrale Botschaft, begleitet von einem Konfettiregen, der von der Bühne auf die Zuschauerinnen und Zuschauer fiel.
Auch am Stand selbst konnten Paare, aber ebenso Alleinstehende, den Konfetti-Segen empfangen. Unter einem eigens aufgebauten Torbogen entstanden viele persönliche Gespräche, kleine Rituale und ruhige Momente. Konfetti wurde verteilt, Wünsche ausgesprochen, und nicht selten entwickelte sich ein längerer Austausch.

Am Sonntagnachmittag blickte das ökumenische Team auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Viele Gespräche, neue Impulse und Denkanstöße prägten die Tage in der Siegerlandhalle. Die Stimmung am Stand war offen, positiv und von einer fast schon romantischen Leichtigkeit getragen. So zeigte sich die Kirche auf der Hochzeitsmesse nicht nur als Institution, sondern als nahbarer Teil eines wichtigen Lebensabschnitts mitten im bunten Messetrubel, mit offenen Ohren und einer Handvoll Konfetti.
Helene Lobpreis


