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Kirchengemeinde Dreieinigkeit - Neues Presbyterium kann nun seine Arbeit aufnehmen

19.12.2025

Übergang vom Bevollmächtigtengremium zum neuen Presbyterium der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Dreieinigkeit: Stefan König, Ulrich Bernshausen, Kerstin Grünert, Heike Bruch, Heike Busch, Wolfgang Müller, Dorothea Stücher, Thomas Weiß, Sven Pitzer, Manfred Schröder (hinten, leicht verdeckt), Dorothee Spies, Stefan Kebschull und Ulrike Steinseifer (v.l.).
© Kirchengemeinde Dreieinigkeit
Übergang vom Bevollmächtigtengremium zum neuen Presbyterium der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Dreieinigkeit: Stefan König, Ulrich Bernshausen, Kerstin Grünert, Heike Bruch, Heike Busch, Wolfgang Müller, Dorothea Stücher, Thomas Weiß, Sven Pitzer, Manfred Schröder (hinten, leicht verdeckt), Dorothee Spies, Stefan Kebschull und Ulrike Steinseifer (v.l.).

Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Dreieinigkeit hat wieder ein handlungsfähiges Presbyterium. Am Sonntag konnten acht Presbyterinnen und Presbyter in einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche in Deuz in ihr neues Amt eingeführt werden. Damit endet die Tätigkeit des im Frühjahr 2024 eingesetzten Bevollmächtigten-Ausschusses, der unter der Leitung von Pfarrer Stefan König die Geschicke der Gemeinde leitete.

Der damalige Superintendent des Kirchenkreises Siegen-Wittgenstein, Peter Thomas Stuberg, setzte den Bevollmächtigten-Ausschuss ein, da bei der Wahl zum Presbyterium nicht genügend Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung standen, um ein beschlussfähiges Presbyterium zu bilden.

Die Mitglieder im Bevollmächtigten-Ausschuss bahnten den Weg für ein neues Presbyterium. „Wir haben viele Gespräche geführt und um Verständnis geworben“, berichtet Pfarrer Stefan König. Mit ihm begleiteten Ulrike Steinseifer und Ulrich Bernshausen die Gemeinde Dreieinigkeit über fast zwei Jahre.

Mit Erfolg: Dank des Engagements der neuen Mitglieder und dem Willen, sich für ihre Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Dreieinigkeit einzusetzen, steht das Presbyterium in den Bezirken Netphen, Deuz und Dreis-Tiefenbach nun wieder auf eigenen Füßen.

Heike Bruch, Heike Busch, Stefan Kebschull, Wolfgang Müller, Pfarrer Bernd Münker, Sven Pitzer, Manfred Schröder, Dorothee Spies, Dorothea Stücher und Pfarrer Thomas Weiß sind nun Teil des Presbyteriums, das sich im neuen Jahr konstituieren und eine neue Leitung und neue Delegierte wählen wird.

Der Vorsitzende des Bevollmächtigtengremiums, Pfarrer Stefan König, wandte sich in seiner Predigt an die Menschen in Deuz, Dreis-Tiefenbach und Netphen. Er zog Parallelen zur Adventszeit. Auch die sei eine Zeit zum Aufräumen für Herz und Seele. „Meine Lieben, eure Gemeinde hat in den letzten Eindreivierteljahren Besuch gehabt und auch eine Art des Aufräumens erlebt. Mit Ulrike Steinseifer, UlrichBernshausen und mir waren drei von außen beauftragt, euch bei diesem Aufräumen zu begleiten.“ Man habe behutsam neue Wege eingeschlagen.

„Unser Grundsatz war, die Verhältnisse vor Ort zu analysieren und den eingeschlagenen Weg der Vereinigung dreier Kirchengemeinden weiter voranzubringen. Die Zusammenlegung der drei Gemeindebüros zu einem war genauso ein Schritt wie die Entwicklung einer Geschäftsordnung, die das Miteinander regelt und den Fokus auf die Gesamtgemeinde legt“, machte Pfarrer Stefan König klar.

Als Beispiele führte er die Durchführung von gemeinsamem Mitarbeitendendank an den letzten beiden Reformationstagen und die Einführung einer einheitlichen Liturgie an. „Dabei haben wir das Potential dieser Kirchengemeinde deutlich wahrgenommen und zu unterstützen versucht“, so König, der untermauerte: „Dass es noch Ecken gibt, die noch angesehen werden müssen, unbenommen. Und da ist es gut, dass heute ein neues Presbyterium eingeführt werden kann.“

Über das neue Presbyterium ist auch die Superintendentin Kerstin Grünert glücklich, die den Gottesdienst in Deuz ebenfalls begleitete. „In den letzten Monaten war vieles im Umbruch in der Kirchengemeinde Dreieinigkeit. Da waren Leerstellen, ganz konkret im Presbyterium, vielleicht auch im Erleben mancher Gemeindeglieder. Insgesamt sind es ja schwierige Zeiten in der und für die Kirche. Wir räumen und sortieren, suchen an der neuen Form von Kirche“, sagte Kerstin Grünert.

Sie bescheinigte dem Bevollmächtigtenausschuss dessen wichtige Arbeit: Er habe Wege bereitet und Entscheidungen getroffen, damit das Gemeindeleben nicht stehen bleibt. Und er hat Räume offengehalten – für Beteiligung, für Verantwortung, für Neuanfänge.

Die leitende Theologin des Kirchenkreises Siegen-Wittgenstein bedankte sich bei allen für ihren Einsatz und gab der Kirchengemeinde Dreieinigkeit noch ihre besten Wünsche mit auf den Weg: „Ich wünsche Ihnen als neuem Presbyterium den Mut, weiter aufzuräumen, wenn es nötig ist. Den Blick, um neu zu ordnen, was gut und notwendig ist. Und vor allem das Vertrauen, dass in jedem Neuanfang Gottes Segen liegt.“

Christian Völkel

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