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Brickdays: Stein für Stein die eigene Traumstadt bauen

4.2.2026

© Andrea Glenz
Die Stadt präsentierte sich nach drei Tagen bunt und detailliert.

Siegen. Die Freude war den Kindern schon vor der Eröffnung anzusehen: drei Tage, um mit Klemmbausteinen verschiedener Hersteller eine ganze Stadt zu bauen – was für eine Gelegenheit! Es war eine tolle Zeit für Kinder, die mit jeder Menge Spaß kreativ und detailliert basteln und planen konnten.

 

Die Einladung zeigte Wirkung: So waren jetzt 33 Mädchen und Jungen im Gemeindezentrum Wolke 8 der Lukas-Kirchengemeinde zu Gast. Eine echte Premiere für die Kirchengemeinde, die über 346.000 einzelne Steine zur Verfügung hatte. „Die Faszination, die von diesen Steinen ausgeht, ist ungebrochen – unabhängig vom Alter“, betonte Jugendreferent Bolko Mörschel.

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Die Stadt präsentierte sich nach drei Tagen bunt und detailliert.

Sein Kollege, Jugendreferent Thomas Schneider: „Wir haben die thematischen Einheiten Schöpfung, Heilung des Gelähmten, Turmbau zu Babel und den Hausbau auf festem Grund statt Sand in die Baupausen eingearbeitet.“

Dank hervorragender Begleitung wurde auch immer wieder gesungen. Auch animierte Filme gehörten zu den Impulsen in den Baupausen.

Das engagierte Vorbereitungsteam macht die haupt- und ehrenamtliche Arbeit gerne. „Wenn du die leuchtenden Kinderaugen siehst, ist jede Mühe vergessen. Es war eine coole Zeit“, so Thomas Schneider.

 

Jungs wie Mädchen planten zusammen und fingen schließlich an, Stein für Stein zu verbauen, Stockwerk um Stockwerk zu errichten und damit die Grundplatten mit Leben zu füllen. So entstanden Wohnhäuser, ein Fußballstadion, eine Polizeistation, ein Hotel und sogar ein Krankenhaus. „Es war am Ende eine ganze Stadt. Die Kreativität der Kinder war wirklich beeindruckend“, so Schneider.

Diesen Eindruck hatten auch Eltern und Großeltern, die zum Abschlussgottesdienst zusammenkamen, um die entstandene Stadt mit all ihren Details gebührend zu bewundern. Hier waren es Rebecca Weber, Andrea Glenz, Katrin Müller, Erika Weber und Pfarrer Ralf Prange, die den Gottesdienst gestalteten. Es war ein gelungener, generationenübergreifender Abschluss nach drei Tagen Kreativität und Spaß.

© Andrea Glenz
Die Stadt präsentierte sich nach drei Tagen bunt und detailliert.

Doch nach dem Gottesdienst waren die Brick-Days noch nicht ganz vorbei: „Dank der Mithilfe der Eltern konnten wir alles in anderthalb Stunden wieder abbauen und in die Kisten einräumen. Danke dafür“, untermauerte Thomas Schneider abschließend.

Hand aufs Herz: Es wird wohl nicht das letzte Mal sein, dass in der Wolke 8 ein Stein auf eine Bodenplatte geklickt wird. /cv

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