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Pfarrer Hans-Jürgen Uebach in Hilchenbach verabschiedet
5.10.2022

Emotionaler Abschied nach 34 Jahren: Mit einem festlichen Gottesdienst hat die Evangelische Kirchengemeinde Hilchenbach am Sonntag ihren langjährigen Pfarrer Hans-Jürgen Uebach in den Ruhestand verabschiedet. „Ich habe Sie wahrgenommen als jemanden, der immer eine konstruktive Lösung sucht, der Menschen wahrnimmt, sie stärkt und fördert“, sagte Superintendent Peter-Thomas Stuberg, der den 63-Jährigen in der Hilchenbacher Kirche von seinem Dienst entpflichtete. Wie Uebach selbst auf diese Zeit zurückblickt, machte schon das Datum seiner Entpflichtung deutlich: Auf eigenen Wunsch wurde er am Erntedanktag verabschiedet.
Verabschiedung gemeinsam mit Ehefrau Magdalene
„Erntedank ist ein schöner Tag, um der lieben Gemeinde Danke zu sagen“, sagte Uebach in seiner Predigt: Er wolle insbesondere den Menschen danken, die sich mit ihren Gaben in die Gemeinde eingebracht und für ihn und seine Familie gebetet hätten. Ausdrücklich wurde Uebach zusammen mit seiner Frau Magdalene aus dem Dienst verabschiedet, die sich als Pfarrfrau intensiv in die Gemeinde eingebracht hatte. Uebach, der in Siegen geboren wurde und in Neunkirchen-Wiederstein aufgewachsen ist, absolvierte sein Vikariat in Plettenberg und seinen Hilfsdienst in Bad Laasphe. 1988 übernahm er die Pfarrstelle in Hilchenbach. Zwei Jahre später heiratete er in der Hilchenbacher Kirche seine Frau, die beiden Töchter kamen in Kredenbach zur Welt. „Als Pfarrfamilie sind wir hier gut aufgenommen worden und haben uns gefreut, viele andere Familien begleiten zu können“, sagte der Pastor. Als Gemeindepfarrer habe er es genossen, „einfach dabei“ zu sein im Leben der Gemeindeglieder – von Taufen über Konfirmationen bis hin zu Trauerfällen. Uebach ermunterte in seiner Predigt zu einem dankbaren Blick auf das eigene Leben auch in krisenhaften Zeiten: „Dankbarkeit verändert unser Leben“, betonte er. „Sie vertreibt die Bitterkeit und macht uns reich.“ Dabei sei es Gott, der gute Gaben schenke. „Wer nur an die Kräfte seiner eigenen Hände glaubt, muss verbissen kämpfen, bis ihm am Ende doch alles aus den Händen gerissen wird“, sagte Uebach. Zu wissen, dass es Gott sei, der uns unsere Kräfte schenke, mache dagegen frei von Leistungsdruck.
Ein Gedanke, den Superintendent Stuberg aufgriff: Das Erntedankfest rufe in Erinnerung, dass der Ertrag des eigenen Lebens nicht nur in den eigenen Händen liege: „Es ist Gottes Segen, der durch unsere Hände geht.“ Der Ernteertrag eines Pfarrers und seiner Frau sei nicht so leicht zu greifen wie etwa geerntete Kartoffeln. „Vieles von der geistlichen Frucht liegt im Verborgenen und ist doch am Wachsen“, sagte Stuberg und verwies auf den Einsatz von Magdalene Uebach im Kindergottesdienst: Was den Kindern dort an biblischen Geschichten nahegebracht wurde, trügen sie als Schatz in sich, an den sie sich später erinnern könnten. Über Hans-Jürgen Uebach sagte Stuberg, er habe stets „wie ein behutsamer Gärtner auf sein Gegenüber geschaut“: „In Ihrer Nähe konnten sich Menschen entfalten, denn Sie haben ihnen etwas zugetraut“, sagte der Superintendent. So habe Uebach viele Mitarbeitenden für die Gemeinde gewinnen können. Auch sein Hilchenbacher Pfarrkollege Herbert Scheckel würdigte das Herzblut, mit dem Uebach und seine Frau ihre Arbeit verrichtet haben: „Wir Pastoren geben uns in Begegnungen mit Menschen ganz hinein“, sagte Scheckel. „Wir geben unseren Glauben – und das ist vielleicht das Persönlichste, was man geben kann.“

Mit Blick auf Gottes Versprechen, sein Volk in ein gutes Land zu führen, sagte Uebach in seiner Predigt, das Siegerland sei ihm und seiner Familie zu einem solchen guten Land geworden. Nun zieht es das Ehepaar nach Nordhorn an der niederländischen Grenze. „Dass auch dies ein gutes Land wird und Hilchenbach ein gutes Land bleibt, das wünsche ich mir und euch“, sagte er. Mit Blick auf die personelle Zukunft der Kirchengemeinde Hilchenbach stellte Superintendent Stuberg eine Nachbesetzung der Pfarrstelle in Aussicht, schwor die Gemeinde zugleich aber auf eine mögliche längere Wartezeit ein: „Wir bemühen uns nach Kräften, dass die Stelle wiederbesetzt wird“, sagte Stuberg. Angesichts des spärlichen Pfarrernachwuchses sei das aber keine leichte Aufgabe.
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